Ich bin systemischer Coach, studierte Sozialwissenschaftlerin, Moderatorin – und ein Mensch, der durch Schmerz und Brüche gegangen ist, um zu wachsen. Was mich antreibt? Ich habe selbst erlebt, wie es sich anfühlt, wenn du bereits viel verstanden hast und trotzdem nicht von der Stelle kommst. Wenn der Kopf längst weiter ist als das Leben, das du führst.
Meine Fragen begannen früh. Mit einer körperlichen Behinderung geboren, wollte ich nicht die Person sein, auf die mich die Menschen festlegen. Ich wollte nicht, dass andere mich darüber definieren und sie auch nicht zu meiner eigenen Identität machen. Stattdessen habe ich mich gefragt: Wer bin ich jenseits von Etiketten? Und was möchte ich wirklich? Und wie antworte ich auf diese Fragen, in eigener Verantwortung.
Die großen Wendepunkte kamen später: der plötzliche Herzinfarkt meines Vaters, sein Wachkoma, seine Pflegebedürftigkeit. Der Tod meiner Mutter nur ein Jahr darauf. Und schließlich die Trennung von meinem Partner nach zehn gemeinsamen Jahren. Ich war erschöpft, gebrochen und doch war da diese Ahnung: Es muss mehr geben.
Ich hatte zwei Möglichkeiten: mich dem Schmerz zu unterwerfen oder ihn zu transformieren. Ich habe mich für den zweiten Weg entschieden. Ich ließ mich begleiten, schaute meinen Ängsten und Blockaden ins Gesicht und begann, mein Leben Stück für Stück neu zu erschaffen. Kein perfektes Leben. Aber ein echtes.
Heute verbinde ich mein Wissen aus den Sozialwissenschaften mit meinem Einfühlungsvermögen als Coach und meiner Klarheit als Moderatorin. Ich halte Räume – ehrlich, sicher und inspirierend. Räume, in denen du du selbst sein darfst und dich gleichzeitig neu entdecken kannst.
Denn ich weiß: Es fehlt dir nicht an Einsicht. Es fehlt dir an Bewegung.